Die halleschen Forscher haben Teebeutel in einem chinesischen Wald vergraben.
© Stefan Trogisch
12.08.2020 in Varia, Schlussstück

Auf ewig ungebrüht

Bei der Erforschung der Folgen des Klimawandels greifen Wissenschaftler auf ungewöhnliche Werkzeuge zurück: Teebeutel. An einem weltweiten Projekt sind auch Forscher der Uni Halle beteiligt. Artikel lesen

Erich Ohmann
© Antje Ohmann-Gollnisch, Halle
16.07.2020 in Personalia

Ein "Urgestein" der Botanik: Ein Nachruf auf Erich Ohmann

Am 30. Mai 2020 verstarb im Alter von 87 Jahren der renommierte Pflanzenphysiologe Prof. Dr. Erich Ohmann. Als erster frei gewählter Direktor der Sektion Biowissenschaft und nach der friedlichen Revolution erster Dekan des Fachbereichs Biologie war er maßgeblich an der Umgestaltung der Biologie an der halleschen Universität beteiligt. Prof. Dr. Dr.-Ing. Gunnar Berg hat einen Nachruf auf ihn verfasst. Artikel lesen

Landesarchäologe Harald Meller (links) und Geologe Gregor Borg mit der Himmelsscheibe von Nebra
© Maike Glöckner
21.10.2019 in Im Fokus

Goldfieber

Forscher lösen Rätsel um die Himmelsscheibe von Nebra, die vor 20 Jahren gefunden wurde. Aber nicht nur bei dem berühmten Fund aus der Bronzezeit spielt das Edelmetall eine entscheidende Rolle. Artikel lesen

Dietrich H. Nies – hier im Labor mit Lucy Bütof – forscht seit Jahren zu dem goldbildenden Bakterium.
© Maike Glöckner
17.10.2019 in Im Fokus, Wissenschaft, Forschung

Der winzige Stein der Weisen

Das Bakterium C. metallidurans ist vor allem für seine Hartnäckigkeit bekannt: Es gedeiht in Gegenden, die mit Schwermetallen verseucht sind. In Halle interessiert sich die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dietrich H. Nies auch aus einem anderen Grund dafür: Es bildet mikroskopisch kleine Goldnuggets. Artikel lesen

Besonders bedroht von den Folgen der Übernutzung der Natur durch den Menschen und des Klimawandels gelten Korallenriffe.
© Andrey Armyagov/Shutterstock.com (via IPBES)
08.05.2019 in Wissenschaft, Forschung

Weltbiodiversitätsrat: Der Natur geht es schlecht

Weltweit sind bis zu einer Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Viele Ökosysteme verkümmern oder sind bereits kollabiert. Schuld daran ist vor allem der Mensch. Das ist die düstere Hauptaussage des ersten Globalen Berichts des Weltbiodiversitätsrats IPBES, der in dieser Woche vorgestellt wurde. Dabei handelt es sich um die aktuellste und umfassendste globale Bestandsaufnahme zur Artenvielfalt und Ökosystemen, an der auch mehrere Forscher der MLU beteiligt waren. Artikel lesen

Was die Studierenden am Mikroskop sehen, wird gleichzeitig auf der Leinwand eingeblendet.
© Laura Krauel
04.04.2019 in Campus, Studium und Lehre

Botanik digital: Moderne Lehre im Biologicum

Wie Pflanzen aufgebaut sind und wie man mit dem Mikroskop arbeitet, lernen Erstsemester-Studierende der Biologie, der Biochemie und des Lehramts im botanischen Grundpraktikum. Lange Zeit konnten sie sich über das im Mikroskop Gesehene nur durch mündliche Beschreibungen austauschen. Jetzt gibt es den deutschlandweit ersten digitalen Botanik-Kursraum an der Uni Halle, der das Problem löst. Das Konzept dafür hat der Biologe Dr. Martin Schattat entwickelt. Artikel lesen

In der NASA Twins Study werden die Epigenome der Zwillinge Mark und Scott Kelly untersucht.
© NASA/Robert Markowitz
15.10.2018 in Wissenschaft, Forschung, Kontext

Kontext: Was ist Epigenetik?

Sie ist einer der aufstrebenden Forschungszweige der Biologie: die Epigenetik. Ihre Erkenntnisse sollen helfen zu verstehen, wie Informationen auch außerhalb der DNA im Laufe des Lebens von Zelle zu Zelle weitergegeben oder zum Teil von Generation zu Generation vererbt werden können. Was es mit epigenetischen Veränderungen auf sich hat und welche Folgen Umwelteinflüsse darauf haben können, erläutert der Bioinformatiker Prof. Dr. Ivo Große. Artikel lesen

Am Institut für Pflanzenphysiologie wird erforscht, ob "weinende" Pflanzen zur Herstellung bestimmter Proteine nutzbar sind.
© Martin Schattat
24.05.2018 in Wissenschaft, Forschung

Proteine aus Pflanzentränen

In einem Gewächshaus hinter dem Biologicum am Weinberg Campus stehen Mairübchen, die gerade eine schwere Phase durchleben: Sie weinen. Natürlich tun sie dies nicht aus gefühlvollen Anwandlungen, sondern für ein Forschungsprojekt. An ihnen erforscht der hallesche Biologe Dr. Martin Schattat, ob sich mit Hilfe der Pflanzen künftig einmal Wirkstoffe für Medikamente einfach und kostengünstig gewinnen lassen. Artikel lesen

Im Bild zu sehen: die Université de Montréal. Noch bis August ist der hallesche Student Jakob Ruickoldt für ein Praktikum hier zu Gast.
© Jakob Ruickoldt
12.07.2017 in Studium und Lehre, Campus

Für ein Forschungspraktikum drei Monate nach Kanada

Seit Mai ist Jakob Ruickoldt in Kanada. Dort forscht der Masterstudent der Uni Halle für rund drei Monate am Institut für Biochemie und Molekulare Medizin der Université de Montréal. Welche fachlichen und kulturellen Erfahrungen er bereits sammeln konnte und inwiefern ihm zwei Stipendien dabei geholfen haben, berichtet er im Onlinemagazin. Artikel lesen

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