Emmanuel Mfotie Njoya forscht am Institut für Pharmazie zu einem Wirkstoff gegen Amöbenruhr.
© Maximilian Kröger
04.08.2020 in Wissenschaft, Forschung, Internationales

Das Geheimnis des Wunderstrauchs

Dr. Emmanuel Mfotie Njoya ist mit einem Georg Forster-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland gekommen, um eine Heilpflanze gegen die Amöbenruhr zu erforschen. Die Durchfallerkrankung tötet jährlich mehrere Zehntausend Menschen. Die Pflanze, die in der traditionellen Kameruner Medizin angewendet wird, enthält einen bisher unbekannten Wirkstoff gegen die Krankheit. Diesen zu finden, hat sich Njoya bereits vor fast 15 Jahren zur Aufgabe gemacht. Artikel lesen

Durchsichtige Flüssigkeiten, die durch Messgeräte geschickt werden - das ist Alltag in der Grundlagenforschung und in Jochen Balbachs Labor.
© Maike Glöckner
14.07.2020 in Wissenschaft, Forschung, Wissenstransfer

„Innovation kommt aus der Grundlagenforschung“

Forscherinnen und Forscher weltweit suchen nach neuen Tests und Mitteln, um das Coronavirus SARS-CoV-2 zu bekämpfen. Auch Universitäten beteiligen sich daran, vor allem aber betreiben sie wichtige Grundlagenforschung, die neue Entwicklungen erst möglich macht. Das zeigt ein Molekül, das nun für einen Coronatest verwendet wird und an dem Prof. Dr. Jochen Balbach vom Institut für Physik seit über zehn Jahren forscht. Artikel lesen

Die Preisverleihung fand am Donnerstag wegen der Corona-Pandemie per Livestream statt.
© Screenshot
26.06.2020 in Forschung, Wissenstransfer, Personalia

Ausgezeichnet: Uni-Projekte heimsen vier Innovationspreise ein

Der Gesamtsieg, zwei Clusterpreise und der lokale Innovationspreis Halle: Bei der 16. Ausgabe des IQ Innovationspreises Mitteldeutschland haben Forschungsarbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Uni Halle sehr erfolgreich abgeschnitten. Ausgezeichnet wurden Projekte zur Behandlung von Parodontitis, zu Kühlmitteln für Hochleistungsbatterien und zu neuen Bipolarplatten in Brennstoffzellen. Artikel lesen

Bei statistischen Analysen lohnt sich ein genauer und kritischer Blick in die Daten.
© Nonwarit/stock.adobe.com
24.06.2020 in Wissenschaft, Forschung

Statistik nimmt den Forschern nicht das Denken ab

Gerade in unsicheren Zeiten soll Forschung eines sein: verlässlich. Doch wie lässt sich das beurteilen? Die statistische Signifikanz und der p-Wert gelten als universelle Gütesiegel für die Zuverlässigkeit wissenschaftlicher Ergebnisse. Zu Unrecht, wie zwei Forscher der Uni Halle in der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ schreiben. Sie fordern einen Paradigmenwechsel. Über die Hintergründe dazu spricht Agrarökonom Prof. Dr. Norbert Hirschauer im Interview. Artikel lesen

Katja Nebe ist Professorin für Arbeits- und Sozialrecht an der Uni Halle.
© Daniel Wachsmuth
11.06.2020 in Wissenschaft, Varia

Corona: Welche gesellschaftlichen Gruppen werden vergessen?

Die Corona-Krise und die Finanz- und Bankenkrise von 2008/2009 haben einiges gemeinsam: Vielen Menschen droht nicht nur der Verlust ihres Arbeitsplatzes, sondern auch ein sozialer Abstieg. Zudem gibt es die Gefahr, dass sich die Situation einzelner gesellschaftlicher Gruppen weiter verschlechtert. Die hallesche Arbeits- und Sozialrechtlerin Prof. Dr. Katja Nebe hat die Folgen der Finanz- und Bankenkrise untersucht und spricht im Interview über den Vergleich mit der heutigen Zeit. Artikel lesen

Katrin Moeller leitet das Historische Datenzentrum Sachsen-Anhalt und ist am Konsortium NFDI4Memory beteiligt.
© Michael Deutsch
09.06.2020 in Wissenschaft

Daten für alle

Damit Forschungsdaten besser digital verfügbar sind, haben Bund und Länder das Programm „Nationale Forschungsdateninfrastruktur“ (NFDI) gestartet. Auch die hallesche Historikerin Dr. Katrin Moeller wirkt an einem der Konsortien mit, die Richtlinien, Grundlagen und Infrastrukturen für die Datenspeicherung schaffen sollen. Die Leiterin des Historischen Datenzentrums Sachsen-Anhalt, das an der Uni angesiedelt ist, spricht im Interview über die Bedeutung der Initiative. Artikel lesen

Robert Paxton und Tabea Streicher platzieren einen Temperatursensor im Bienenstock.
© Markus Scholz
02.06.2020 in Wissenschaft, Forschung, Wissenstransfer

Summen kranke Bienen anders?

In einem europaweiten Projekt versuchen Forscher, mithilfe einer Fülle von Daten herauszufinden, wann es einem Bienenvolk gut geht – und wann nicht. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Robert Paxton vom Institut für Biologie testet dafür einen neuen digitalen Bienenstock. Gewicht, Temperatur und Geräusche des Volks sollen Imkern per App den aktuellen Zustand ihrer Bienen verraten. Artikel lesen

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