Besonders bedroht von den Folgen der Übernutzung der Natur durch den Menschen und des Klimawandels gelten Korallenriffe.
© Andrey Armyagov/Shutterstock.com (via IPBES)
08.05.2019 in Wissenschaft, Forschung

Weltbiodiversitätsrat: Der Natur geht es schlecht

Weltweit sind bis zu einer Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Viele Ökosysteme verkümmern oder sind bereits kollabiert. Schuld daran ist vor allem der Mensch. Das ist die düstere Hauptaussage des ersten Globalen Berichts des Weltbiodiversitätsrats IPBES, der in dieser Woche vorgestellt wurde. Dabei handelt es sich um die aktuellste und umfassendste globale Bestandsaufnahme zur Artenvielfalt und Ökosystemen, an der auch mehrere Forscher der MLU beteiligt waren. Artikel lesen

Was die Studierenden am Mikroskop sehen, wird gleichzeitig auf der Leinwand eingeblendet.
© Laura Krauel
04.04.2019 in Campus, Studium und Lehre

Botanik digital: Moderne Lehre im Biologicum

Wie Pflanzen aufgebaut sind und wie man mit dem Mikroskop arbeitet, lernen Erstsemester-Studierende der Biologie, der Biochemie und des Lehramts im botanischen Grundpraktikum. Lange Zeit konnten sie sich über das im Mikroskop Gesehene nur durch mündliche Beschreibungen austauschen. Jetzt gibt es den deutschlandweit ersten digitalen Botanik-Kursraum an der Uni Halle, der das Problem löst. Das Konzept dafür hat der Biologe Dr. Martin Schattat entwickelt. Artikel lesen

In der NASA Twins Study werden die Epigenome der Zwillinge Mark und Scott Kelly untersucht.
© NASA/Robert Markowitz
15.10.2018 in Wissenschaft, Forschung, Kontext

Kontext: Was ist Epigenetik?

Sie ist einer der aufstrebenden Forschungszweige der Biologie: die Epigenetik. Ihre Erkenntnisse sollen helfen zu verstehen, wie Informationen auch außerhalb der DNA im Laufe des Lebens von Zelle zu Zelle weitergegeben oder zum Teil von Generation zu Generation vererbt werden können. Was es mit epigenetischen Veränderungen auf sich hat und welche Folgen Umwelteinflüsse darauf haben können, erläutert der Bioinformatiker Prof. Dr. Ivo Große. Artikel lesen

Am Institut für Pflanzenphysiologie wird erforscht, ob "weinende" Pflanzen zur Herstellung bestimmter Proteine nutzbar sind.
© Martin Schattat
24.05.2018 in Wissenschaft, Forschung

Proteine aus Pflanzentränen

In einem Gewächshaus hinter dem Biologicum am Weinberg Campus stehen Mairübchen, die gerade eine schwere Phase durchleben: Sie weinen. Natürlich tun sie dies nicht aus gefühlvollen Anwandlungen, sondern für ein Forschungsprojekt. An ihnen erforscht der hallesche Biologe Dr. Martin Schattat, ob sich mit Hilfe der Pflanzen künftig einmal Wirkstoffe für Medikamente einfach und kostengünstig gewinnen lassen. Artikel lesen

Im Bild zu sehen: die Université de Montréal. Noch bis August ist der hallesche Student Jakob Ruickoldt für ein Praktikum hier zu Gast.
© Jakob Ruickoldt
12.07.2017 in Studium und Lehre, Campus

Für ein Forschungspraktikum drei Monate nach Kanada

Seit Mai ist Jakob Ruickoldt in Kanada. Dort forscht der Masterstudent der Uni Halle für rund drei Monate am Institut für Biochemie und Molekulare Medizin der Université de Montréal. Welche fachlichen und kulturellen Erfahrungen er bereits sammeln konnte und inwiefern ihm zwei Stipendien dabei geholfen haben, berichtet er im Onlinemagazin. Artikel lesen

Die Varroa-Milbe (rechts im Bild) ist einer der bedrohlichsten Bienenschädlinge weltweit.
© Agricultural Research Service / US Department of Agriculture
29.06.2017 in Forschung, Wissenschaft

Varroamilben: Ein Schutzring für den Bienenstock

Sie ist einer der größten Bienenfeinde in Europa – die Varroamilbe. Der Schädling befällt nicht nur Insekten und saugt ihnen das Blut aus, sondern überträgt auch gefährliche Krankheiten wie das Krüppelflügelvirus. Zwei Biologen der Uni Halle haben jetzt in Kooperation mit Bayer Animal Health ein Produkt namens „Polyvar“ entwickelt, mit dem sich die Milben einfach und gezielt bekämpfen lassen. Die beiden Wissenschaftler verbindet aber noch mehr als ihr gemeinsames Forschungsinteresse. Artikel lesen

Die Studentin Annika Simm und Kustos Dr. Matthias Hoffmann haben den Rundgang gemeinsam vorbereitet.
© Jan-Luca Müller
11.05.2017 in Studium und Lehre, Varia, Campus

Neu im Botanischen Garten: Fotografie trifft auf Molekularbiologie

Ab Samstag, 13. Mai, können Besucher des Botanischen Gartens den Urformen der Natur nachspüren: Ein öffentlicher Rundgang zu „Karl Blossfeldt und die moderne Biologie“ zeigt eindrucksvolle Fotos des Meisters der Pflanzenfotografie und erklärt zugleich, wie die Muster und Formen auf Blossfeldts Bildern heute molekularbiologisch erforscht werden. Gemeinsam mit Kustos Dr. Matthias Hoffmann hat die Studentin Annika Simm die kleine Ausstellung gestaltet. Artikel lesen

Mit Geräten wie dem Porometer können Biologen die Eigenschaften - hier den Wasserhaushalt - von Pflanzen im Feld untersuchen.
© Maike Glöckner
11.05.2017 in Forschung, Wissenschaft

„PopBio 2017“: Invasive Arten, Evolution und Klimawandel

Weltweit sterben viele Pflanzenarten aus, während sich andere rasant verbreiten. Wie und warum das geschieht, erforschen Populationsbiologen weltweit. In der kommenden Woche treffen sich über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Halle und tauschen sich von Donnerstag bis Samstag auf der „PopBio 2017“ über den aktuellen Stand ihrer Forschung aus. Der hallesche Geobotaniker und Mit-Organisator Prof. Dr. Helge Bruelheide spricht im Interview über die Hauptthemen der Tagung. Artikel lesen