Archivleiter Dr. Michael Ruprecht (li.) und Reinhard Lamp rollen einen der riesigen Abriebe ein. Lamp und Kevin Herring (re.) haben ihre Sammlungen der Universität gestiftet.
© Maike Glöckner
27.06.2018 in Varia

Abriebe von Grabplatten: Zwei Lebenswerke für die Wissenschaft

Das Archiv der Uni Halle freut sich über zwei weitere akademische Sammlungen. Ein Hamburger Philologe und ein Londoner Stadtplaner haben ihm jetzt rund 600 Abriebe von deutschen und englischen Grabplatten übertragen. Es ist der umfangreichste Bestand an so genannten Brass Rubbings außerhalb von Großbritannien. Die Stifter sind froh, für sie eine neue Heimat gefunden zu haben. Artikel lesen

"Für Philosophie-Forscher aus aller Welt hat sich Halle zu einem Ziel entwickelt", sagt Prof. Dr. Corey Dyck.
© Maike Glöckner
15.05.2017 in Personalia, Wissenschaft

Spurensuche in Halle: Vergessene Philosophinnen und deutsche Metaphysiker

Nicht nur der Philosoph Christian Wolff werde international unterschätzt, auch die ersten deutschen Philosophinnen werden aus Sicht des Kanadiers Prof. Dr. Corey Dyck zu Unrecht vernachlässigt. Der Humboldt-Forschungsstipendiat will die Anfänge der deutschen Metaphysik erstmals umfänglich wissenschaftlich aufarbeiten. Dazu beschäftigt er sich auch an der Universität Halle intensiv mit der Geschichte der Intellektuellen des 18. Jahrhunderts. Artikel lesen

09.05.2017 in Personalia

Nachruf: Günter Mühlpfordt - Der Wahrheit verpflichtet

Am 4. April verstarb Prof. Dr. Günter Mühlpfordt, renommierter Aufklärungsforscher und bedeutender Osteuropa-Historiker. Als Student, Doktorand und Professor war er der Uni Halle verbunden, bis er zu DDR-Zeiten aus politisch-ideologischen Gründen mit einem 33 Jahre andauernden Berufsverbot belegt wurde. Dennoch hat der unbeugsame Gelehrte die mitteldeutsche und europäische Aufklärung zu seinem Lebensthema gemacht. Ein Nachruf von Dr. Margarete Wein. Artikel lesen

Die Tonbänder der BOLSA-Studie werden zurzeit in Berlin digitalisiert.
© David Mäcker / marschall-media
01.03.2017 in Varia, Forschung, Wissenschaft

BOLSA-Studie: Volkswagen-Stiftung fördert Digitalisierung eines Datenschatzes

Die älteste und umfangreichste deutsche Tonträger-Sammlung biografischer Interviews soll künftig Forschern aus aller Welt online zur Verfügung stehen. Die Volkswagen-Stiftung fördert die Digitalisierung der Tonbänder und Akten aus der Bonner Gerontologischen Längsschnittstudie (BOLSA) mit 130.000 Euro. Auch ein Onlineportal ist geplant. Das Projekt ist am Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt an der Uni Halle angesiedelt. Artikel lesen

15.12.2016 in Studium und Lehre, Campus

Im Seminar mit Autorin Felicitas Hoppe

Eine Schriftstellerin im Gespräch: Teilnehmer der Literaturseminare von Dr. Kai Lorenz hatten am Dienstag Gelegenheit, Felicitas Hoppe persönlich zu ihren Werken zu befragen. Lorenz, der zurzeit Hoppes Bücher in seinen zwei Seminaren für Lehramtsstudierende behandelt, hatte die preisgekrönte Autorin eingeladen. Mit Hilfe von Hoppes Jugendbüchern könnten die angehenden Grundschullehrer künftig Schüler für Literatur begeistern. Artikel lesen

11.10.2016 in Personalia, Neuberufen

Einblicke in die Alltagswelt des Mittelalters

Wie wohnten die Menschen im Mittelalter? Woran glaubten sie? Welches Handwerk war typisch? Darüber geben nicht nur schriftliche Quellen Auskunft, auch die Archäologie kann solche Fragen beantworten. Zum 1. Oktober 2016 ist Dr. Tobias Gärtner als Professor für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an die Universität Halle berufen worden. Artikel lesen

Neben Stadtbüchern, wie das Hallische Kämmereibuch 1451 – 1541 (im Hintergrund), finden die Historiker auch Aushänge, wie die „Gesatzte belonunge der widder kauff briue Anno etc. Decimo“ – die „Verordnung über die Höhe der Zinsen bei Krediten“ aus dem Jahr 1510, die wahrscheinlich am oder im Rathaus öffentlich sichtbar angeschlagen war.
© Maike Glöckner
29.09.2016 in Forschung, Wissenschaft

Das Gedächtnis der Stadt

Wie organisierten die Menschen einer mittelalterlichen Stadt ihr Zusammenleben? Wie wurden Umweltsünden bestraft? Das und vieles mehr steht in den Gesetzen, Protokollen oder Briefen der Stadtverwaltungen. Bereits seit dem 13. Jahrhundert wurden diese in Stadtbüchern niedergeschrieben. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) kann ein Team um die Historiker Prof. Dr. Andreas Ranft und Dr. Christian Speer diese Bücher nun erstmals für die Forschung erschließen. Artikel lesen

21.07.2016 in Rezension, Wissenschaft

Zwei Historiker entzaubern die Helden der Aufklärung

Demokratie, Menschenrechte, Toleranz – die Ursprünge unserer heutigen Werte und Normen sind in der Aufklärung zu suchen, heißt es meist. Aber waren die großen Denker des 18. Jahrhunderts ihrer Zeit tatsächlich so weit voraus? Waren sie frei von den damals weitverbreiteten Auffassungen, die wir heute als rassistisch, sexistisch oder kolonialistisch empfinden? – Das waren sie nicht, sagen Prof. Dr. Andreas Pečar und Dr. Damien Tricoire in ihrem Buch „Falsche Freunde“. Artikel lesen

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