Hua Jiang
© Maike Glöckner
13.03.2018 in Personalia, Neuberufen

Wie Pflanzengene gesteuert werden

Nicht allein das Erbgut bestimmt, wie sich eine Pflanze entwickeln kann. Im Zellkern laufen zahlreiche Prozesse ab, die dafür sorgen, dass aus dem genetischen Code je nach Funktion der Zelle nur bestimmte Informationen abgelesen werden. Die Epigenetik untersucht genau diese Prozesse – und ist auch das Spezialgebiet von Dr. Hua Jiang. Seit 1. März ist er gemeinsamer Juniorprofessor für Angewandte Chromosomenbiologie an der Universität Halle und dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben. Artikel lesen

Im und am menschlichen Körper leben viele heute noch nicht vollständig bekannte Bakterien.
© Colourbox.com
08.03.2017 in Wissenschaft, Kontext

Das menschliche Mikrobiom

Jeder Mensch teilt seinen Körper mit unzähligen kleinen Lebewesen, wie Bakterien. Bis vor wenigen Jahren wurde ihre Bedeutung verkannt. Heute weiß man: Bakterien können einen großen Einfluss auf die Gesundheit und sogar das Verhalten eines Menschen haben. Der Mikrobiologe Prof. Dr. Gary Sawers erläutert die Hintergründe. Artikel lesen

Martin S. Staege zeigt am Laptop, wie eine Melodie aussehen kann, wenn Genexpressionsdaten in Musik umgesetzt werden.
© Fotostelle UKH
17.10.2016 in Forschung, Wissenschaft

Gene zum Klingen bringen

Der hallesche Biologe Martin S. Staege kann mit Genen Musik machen. Das erinnert dann zwar vom Klang her teilweise eher an Avantgarde-Musik, aber es geht hierbei weniger um Fragen der Ästhetik, als darum, Unterschiede zwischen verschiedenen biologischen Objekten hörbar zu machen. Artikel lesen

Das Erbgut, die DNA, lässt sich mit Gen-Scheren gezielt verändern.
© Colourbox.com
13.10.2016 in Wissenschaft, Kontext

Die Gen-Schere CRISPR/Cas9

Die Gen-Schere „CRISPR/Cas9“ gilt als revolutionäre Entdeckung für die Biowissenschaften. Noch nie war es so einfach, das Erbgut von Pflanzen, Tieren oder Menschen zu verändern. Dr. Johannes Stuttmann vom Institut für Biologie ordnet die Technik sowie ihre Vor- und Nachteile ein. Artikel lesen

14.07.2016 in Forschung, Wissenschaft

Stammzellenrecht: Timo Faltus mit Dissertationspreis der Juristen ausgezeichnet

Welchen rechtlichen und ethischen Status haben künstlich hergestellte Stammzellen? Dieser komplexen Frage ist der hallesche Jurist Timo Faltus in seiner Promotion nachgegangen und hat dafür den Dissertationspreis des Juristischen Bereichs erhalten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich für eine herausragende Arbeit im Bereich der Rechtswissenschaften vergeben. Artikel lesen

Nicht alle Bienen leben sozialen Völkern zusammen. Die Luzerne-Blattschneiderbiene ist ein Einzelgänger.
© Peggy Greb, Public Domain
08.09.2015 in Forschung, Wissenschaft

Gibt es ein Sozial-Gen bei Bienen?

Sie leben in großen Völkern, kleinen Gruppen oder als Einzelgänger. Das Sozialverhalten von Bienen ist je nach Art extrem unterschiedlich. Ein internationales Forscherteam hat nach den genetischen Grundlagen dafür gesucht und herausgefunden: Es gibt kein einzelnes Gen, das darüber entscheidet, ob Bienen in Gruppen oder alleine leben. Damit hat es das Team aus über 50 Forschern ins Fachjournal „Science“ geschafft. Unter den Autoren: Vier Wissenschaftler der Uni Halle. Artikel lesen

Die Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) wird in der Forschung häufig als Modellpflanze genutzt.
© Vasiliy Kovel - lia.com
14.08.2015 in Forschung, Wissenschaft

Wachstum: Wie Pflanzen auf die globale Erwärmung reagieren

Ein Gen beeinflusst maßgeblich, wie Pflanzen in ihrer Wachstumsphase auf hohe Temperaturen reagieren. Das hat ein internationales Team aus Wissenschaftlern unter Leitung des halleschen Pflanzenforschers Prof. Dr. Marcel Quint herausgefunden. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „BMC Plant Biology“ veröffentlicht und könnten dabei helfen, Pflanzen in Zukunft an die globale Erwärmung anzupassen. Artikel lesen

Links im Bild: ein frisch mit Futter gefülltes Drosophila-Röhrchen, rechts ein Röhrchen, bevor die Fliegen umgesetzt werden.
© Corinna Bertz
27.05.2015 in Varia

Unersetzbar: Die Drosophila-Röhrchen der Biologen

Oben ein Wattestöpsel, unten reichlich Futterbrei. Dazwischen lebt ein echter Superstar: Drosophila melanogaster. Ihr Wildtyp, die Taufliege, ist vielen als unerwünschter Küchengast bekannt. Mit einem Brei, der unter anderem Rosinen, Bierhefe und Maisstärke enthält, werden die Tiere, mit denen Forscher der Abteilung Entwicklungsgenetik arbeiten, von Maria Kube versorgt. Seit 26 Jahren ist die technische Mitarbeiterin für das sogenannte Fliegenumsetzen verantwortlich. Artikel lesen

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