In der Oper Halle wurde 2018 und 2019 „L’Africaine“ von Giacomo Meyerbeer aus dem 19. Jahrhundert gemeinsam von einem europäisch-afrikanischen Team neu interpretiert und aufgeführt. Ziel war es, das koloniale Erbe der Oper zu hinterfragen.
© Falk Wenzel
17.02.2022 in Wissenschaft, Forschung

„Theater ist ein Ereignis“

Wie werden Flucht und Migration im deutschen und französischen Theater behandelt? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich für Migrantinnen und Migranten? Und wie kann Theater dazu beitragen, politische Herausforderungen zu bewältigen? Diesen Fragen geht die Nachwuchsforschergruppe „Migration und Flucht“ nach. In dieser Woche treffen sich die Mitglieder in Halle zu einem Workshop. Die Romanistin PD Dr. Natascha Ueckmann betreut das Projekt seitens der MLU und spricht über die Forschung. Artikel lesen

Jenny Haase
© Markus Scholz
06.09.2021 in Personalia, Neu berufen

Ökokritik und Religion

Die Literaturen und Kulturen Spaniens und Lateinamerikas sind Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Jenny Haase. Seit September ist sie neue Professorin für Literatur- und Kulturwissenschaft Spaniens und Lateinamerikas an der Uni Halle. Artikel lesen

Thomas Bremer - ab 2020 wird er als Ruheständler mehr Zeit im Café verbringen können.
© Michael Deutsch
09.10.2019 in Personalia, 20 Fragen

20 Fragen an Thomas Bremer

An dieser Stelle wird’s persönlich ... Den Fragebogen der „scientia halensis“ beantwortet diesmal Prof. Dr. Thomas Bremer. Der Romanist und Lateinamerikanist war von 2006 bis Sommer 2019 Direktor des Zentrums für Lehrerbildung der Uni. 2020 geht er in den Ruhestand. Artikel lesen

Das Mémorial du Cap 110 in Anse Caffard erinnert auf Martinique an Sklaven, die bei einem Schiffbruch ums Leben kamen.
© Natascha Ueckmann
18.03.2019 in Wissenschaft, Forschung

Aufklärung international

Es ist ein immer noch verbreiteter Irrglaube, dass die Aufklärung ein rein europäisches Phänomen war. Und das, obwohl die weltweite Wissenschaftsgemeinde längst eine differenzierte Sicht auf das Thema herausgearbeitet hat. Seit 2017 sind Romanisten der MLU nun an einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beteiligt, das untersucht, welche Auswirkungen diese Epoche auf die Literatur der französischsprachigen Karibik hat. Eins zeichnet sich dabei bereits jetzt ab: Die europäische Aufklärung war keine Einbahnstraße. Artikel lesen

Daniela Pietrini (re.) nahm mit Denise Litzrodt vom Fachschaftsrat auf der Couch Platz.
© Vivien Mühlenbeck
20.06.2018 in Campus, Studium und Lehre, Varia

Von süßem Popcorn und absurden Ausreden

Mehrfach im Semester laden die Studierenden der Neuphilologien zu einer Gesprächsrunde mit Dozentinnen und Dozenten unter dem Motto „Ab auf die Couch!“ ein. Bei der jüngsten war die Vertretungsprofessorin für Romanische Sprachwissenschaft PD Dr. Daniela Pietrini zu Gast. Die aus Neapel stammende Wissenschaftlerin gewährte Einblicke in ihre Arbeit und offenbarte, was ihr größter „Kulturschock“ war, als sie nach Deutschland kam. Artikel lesen

Für seine Forschung trifft sich Ralph Ludwig (links) auch immer wieder mit den führenden Intellektuellen der Kreol-Bewegung, wie Hector Poullet.
© Florence Bruneau-Ludwig
25.04.2018 in Kontext, Wissenschaft

Was ist Sprachkontaktforschung?

Sprachen entwickeln sich ständig weiter. Treffen zwei Sprachen aufeinander, interagieren sie. In einigen Fällen entstehen sogar völlig neue Sprachen, sogenannte Kreolsprachen. Wie und warum sie sich erforschen lassen und was man von ihnen lernen kann, erläutert der Romanist und Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Ralph Ludwig. Artikel lesen

In französischer Sprache bedankte sich Prof. Dr. Dorothee Röseberg für die Auszeichnung.
© Maike Glöckner
27.05.2016 in Personalia

Hohe französische Ehrung für Dorothee Röseberg

Der Historische Hörsaal im Löwengebäude war bis zum letzten Platz gefüllt, als Prof. Dr. Dorothee Röseberg heute Mittag vom französischen Kulturrat Emmanuel Suard zum „Officier dans l’ordre des Palmes Académiques“ – einem Offizier im Orden der Akademischen Palmen – ernannt wurde. Die Professorin für Romanische Landes- und Kulturwissenschaften der Universität Halle erhielt damit eine der höchsten Auszeichnungen Frankreichs und feierte zugleich ihren 65. Geburtstag. Artikel lesen

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