Internationale Gäste informieren sich über Photovoltaik

22.06.2018 von Tom Leonhardt in Wissenschaft, Wissenstransfer, Internationales
Neueste Erkenntnisse im Bereich der Photovoltaik stehen im Zentrum eines internationalen Fachseminars am Institut für Physik der Uni. Dort veranstaltet die Fachgruppe Photovoltaik aktuell ein Seminar für 25 Gäste aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Finanziert wird die Reise vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Sie findet in Kooperation mit dem International Office sowie dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik statt.
Dr. Paul Pistor von der Uni Halle zeigt seinen internationalen Gästen einen Prototypen für eine neuartige Solarzelle.
Dr. Paul Pistor von der Uni Halle zeigt seinen internationalen Gästen einen Prototypen für eine neuartige Solarzelle. (Foto: Maike Glöckner)

Das Fachseminar „InterPV2018“ richtet sich an Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus Entwicklungsländern, die für eine Zeit lang in Deutschland studiert oder geforscht haben. Die Veranstaltung soll umfassendes Fachwissen vermitteln, um in den jeweiligen Heimatländern verschiedenste Photovoltaikprojekte voranzutreiben. Koordiniert wird das hallesche Angebot von Physiker Dr. Paul Pistor.

Teil des Seminars ist auch eine Exkursion in das Dorf Feldheim, das sich selbst vollständig aus erneuerbaren Quellen mit Energie versorgt. Den Abschluss der Reise bildet der Besuch der „Intersolar Europe“, einer der weltweit führenden Messen der Solarindustrie in München. Dort sollen die internationalen Gäste die Möglichkeit haben, Kontakte zur deutschen Solarindustrie zu knüpfen und ihr internationales Netzwerk auszubauen.

„InterPV2018“ ist eines von vielen fachlichen Alumni-Sonderprojekten, die der DAAD ins Leben gerufen hat. Die Angebote zeichnen sich durch eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis aus. Die Themenschwerpunkte der Projekte sind an die Hauptthemen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen angelehnt. Finanziert werden die Alumni-Sonderprojekte aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Schlagwörter

PhysikPhotovoltaik

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