Liebe, Forschung und Raumfahrt: MLU-Wissenschaftler beim Silbersalz-Festival

14.06.2019 von Katrin Löwe in Varia, Wissenschaft
Am kommenden Donnerstag, 20. Juni, beginnt in Halle das internationale Wissenschafts- und Medienfestival Silbersalz 2019. Es widmet sich in diesem Jahr vor allem der „Science of Love“, unter dem Titel „The Moon & Beyond“ aber auch dem 50-jährigen Jubiläum der Mondlandung der Apollo 11. In das Programm sind auch mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Halle eingebunden.
Das Motto des Silbersalz-Festivals
Das Motto des Silbersalz-Festivals (Foto: Silbersalz)

Das Silbersalz-Festival findet zum zweiten Mal in Halle statt. Auf dem Programm stehen Filmvorführungen, Installationen und Live Performances, die sich mit einer breiten Auswahl wissenschaftlicher Themen befassen. Neben dem eigentlichen, für die Öffentlichkeit kostenlosen Festival-Programm gibt es ein spezielles Jugendprogramm sowie eine zweitägige Konferenz in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Forscherinnen und Forscher der MLU sind an mehreren Punkten in das Festival eingebunden. Dazu zählen vor allem Filmgespräche. Am Freitag, 21. Juni, um 9 Uhr etwa wird im Puschkino in der Kardinal-Albrecht-Straße 6 der französisch-australische Dokumentarfilm „Living Universe“ gezeigt, der sich mit Planeten außerhalb unseres Sonnensystems befasst. Im Filmgespräch ist Inga Schlesier vom Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik zu Gast. Prof. Dr. Rüdiger Horstkorte vom Institut für Physiologische Chemie diskutiert mit, wenn nach dem Kinderfilm „Invisible Sue – Plötzlich unsichtbar“ die Frage gestellt wird, ob es eines Tages Supermenschen geben wird (Sonnabend, 22. Juni, 14 Uhr, Thalia Theater, Große Ulrichstraße 50). Um die Spieltheorie geht es im Dokumentarfilm „The Joy of Winning“, in dem die Britin Dr. Hannah Fry zeigt, wie Mathematik bei Schnäppchenjagd oder Kindererziehung helfen kann. Prof. Dr. Philipp Schreck vom Wirtschaftswissenschaftlichen Bereich spricht darüber, was die Spieltheorie über Moral und Ethik lehrt (22. Juni, 10.30 Uhr, Puschkino). Biologin Andrea Perino, Doktorandin an der MLU und Wissenschaftspolitische Koordinatorin des Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung iDiv, spricht schließlich nach dem Dokumentarfilm „The Serengeti Rules“ über Biodiversität im städtischen und ländlichen Raum (Sonntag, 23. Juni, 17 Uhr, Puschkino).

Unter dem Titel „How to become a ScienceTuber?“ sind am Sonnabend, 22. Juni, um 15 Uhr Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, Physiker an der MLU und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, sowie Soziologin Dr. Veronika Zink bei einer interaktiven Show im Lichthaus in der Dreyhauptstraße 3 zu Gast. In ihr geht es darum, wie sich erfolgreich Webvideos zu Wissenschaftsthemen erstellen lassen. Die Veranstaltung gehört zu der Reihe „Silbersalz spricht“.

Um das Hauptthema des diesjährigen Festivals schließlich geht es, wenn am Sonntag um 11.30 Uhr zum „Love Brunch“ ins Lichthaus eingeladen wird. „Alle Frauen sind sprachbegabt und Männer hören nie zu? Eine unverblümte Diskussion über Geschlechterklischees, Anziehung und Liebe“, heißt es in der Ankündigung – moderieren wird Politikwissenschaftlerin Juliane Victor.

Darüber hinaus sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das exklusive Schulprogramm des Festivals eingebunden. Der Physiker Prof. Dr. Georg Woltersdorf und der Jurist Dr. Timo Faltus widmen sich gemeinsam mit dem YouTube-Videoproduzenten Cedric Engels alias Dr. Whatson der Frage, wie realitätsnah Szenarien in Science-Fiction-Filmen sind. Dr. Karsten Schwarz und Sebastian Hofstetter von der Medizinischen Fakultät geben in einem Workshop Einblicke in die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung. Nach dem Dokumentarfilm „Science Fair“ über junge Forscher steht Prof. Dr. Martin Lindner vom Institut für Biologie ist im Filmgespräch.

Das komplette Programm: www.silbersalz-festival.com/de/programme

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