Erasmus-Fotowettbewerb: Von Sibiu bis Umeå

27.05.2013 von Anja Nicke, Tom Leonhardt in Studium und Lehre, Campus
Ein Studium an der Uni Halle muss nicht immer nur in der Saalestadt stattfinden. Jährlich zieht es viele Studenten zu Auslandssemestern in die verschiedensten Teile der Erde. Ein Großteil der Auslandsaufenthalte wird über das Erasmus-Programm organisiert. In diesem Jahr fand wieder ein Wettbewerb statt, der die schönsten Fotos während eines Erasmus-Austauschs prämierte. Scientia Halensis hat hier die besten drei gesammelt.

Susanne Kaufmann

Autumn Lights Festival
Autumn Lights Festival (Foto: Susanne Kaufmann)

Platz 1: Autumn Lights Festival (Umeå, Schweden)

„Die bunten Kerzenkreise haben mich besonders fasziniert, man hat sie schon von weitem leuchten sehen. Es sind leere Einmachgläser, liebevoll verziert mit bunten Papierschnipseln. Die dunkle Jahreszeit wird durch die Lichter ein wenig freundlicher und wärmer, deswegen ist es vor allem im Norden von großer Bedeutung und typisch schwedisch. Umeå ist bekannt für seine vielen Festivals, dazu zählt auch das Autumn Lights Festival, auf dem dieses Bild entstanden ist. Im Rahmen des Festivals finden sich jedes Jahr Künstler im hohen Norden ein, um die düsteren und immer länger werdenden Herbsttage mit etwas Licht zu erhellen.“

  • „Susanne Kaufmann über das Autumn Lights Festival“

Nadja Remus

Mit ihrem Bild einer Katze in Chefchaouen, Marokko, gewann Nadja Remus den 2. Platz beim Erasmus-Fotowettbewerb des Internationalen Büros.
Mit ihrem Bild einer Katze in Chefchaouen, Marokko, gewann Nadja Remus den 2. Platz beim Erasmus-Fotowettbewerb des Internationalen Büros. (Foto: Nadja Remus)

Platz 2: "1001 Nacht auf einem Getreidesack" (Spanien / Marokko)

"Stell dir vor, du läufst durch die Gassen einer Stadt. Es geht hoch, es geht runter. Mal ist es enger, mal passen mehrere Leute aneinander vorbei. An ihren kleinen Geschäften stehen die Händler und bitten dich in ihre Läden zu treten, um ihre Waren zu bewundern und zu kaufen. Die Kinder jagen sich und nutzen die vielen Häuserecken als Verstecke. Aus einem Café zieht der Duft heißer, marokkanischer Minze. Das Besondere an diesen Gassen, sie sind blau. Sind nicht nur die Häuser blau, sondern auch der Weg, so führt er in eine Sackgasse. Obwohl die Sonne brennt, wuseln die Menschen durch die Medina. Nur eine kleine Katze hat es sich auf einem Getreidesack gemütlich gemacht und genießt ihre Mittagsruhe, bis sie in der Dämmerung auf erneute Mäusejagd geht."

Über ihre Zeit in Spanien und die neuen Erfahrungen, die sie dort gemacht hat, spricht Nadja Remus im Interview mit Scientia Halensis.

  • „Nadja Remus erzählt, wie es zu dem Foto gekommen ist.“

Tina Fuhrmann

Foto von Tina Fuhrmann
Foto von Tina Fuhrmann

Platz 3: Allein in Sibiu (Rumänien)

"Kleine Gässchen, bunte Häuschen, ein bisschen verschlafen… Kennt man das nicht irgendwoher? Die kleinen Gassen in Sibiu (Hermannstadt) erinnern an deutsche historische Städtchen, von denen die gut erhaltenen mittlerweile vielerorts unter Denkmalschutz stehen. In Hermannstadt entspricht der Schein noch der Lebenswirklichkeit, denn Gelder für Renovierungen oder Restaurationen sind knapp. Das in Siebenbürgen gelegene Städtchen war bis ins vorige Jahrhundert fast ausschließlich von Deutschen bewohnt, deren Einfluss man noch heute im Stadtbild sieht."

  • „Tina Fuhrmann über die bunten Straßen und Häuser in Rumänien“

Alle Gewinnerbilder sind zurzeit in der Caféteria im Juridicum zu sehen.

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Erasmus

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