Hartmut Leipner (rechts) und enspring-Mitarbeiter Robert Schlegel begutachten gemeinsam eine neue Beschichtungsprobe.
© Michael Deutsch
26.04.2018 in Im Fokus, Forschung

Gründer arbeiten am perfekten Feststoffspeicher

Die Mitarbeiter der enspring GmbH auf dem Weinberg Campus sind auf der Suche nach dem optimalen Material für Kondensatoren und Li-Ion-Akkumulatoren. Sie profitieren vom guten Umfeld und auch von der wissenschaftlichen Expertise der Universität. Falk Lange, MLU-Doktorand und enspring-Gründer, will mit seiner Firma nun auch in China Fuß fassen. Und so ist die Geschichte der enspring GmbH auch die Geschichte von Grundlagenforschern, die zu international tätigen Geschäftsleuten werden. Artikel lesen

Jubiläum am Hightech-Standort
© Michael Deutsch
26.04.2018 in Im Fokus

Jubiläum am Hightech-Standort

Als 1998 auf dem Weinberg Campus das Biozentrum eröffnet wurde, bedeutete das eine Initialzündung für die weitere Entwicklung des Areals. Fünf Jahre zuvor war in der Nähe bereits das erste Technologie- und Gründerzentrum an den Start gegangen. Beide Einrichtungen bildeten fortan eine Schnittstelle zwischen angewandter Forschung, Entwicklung und Produktion. Von Anfang an dabei war der langjährige Prorektor der Universität Prof. Dr. Reinhard Neubert, der später selbst zum Firmengründer wurde. Im Interview spricht er darüber, wie es gelang, die Universität so auszurichten, dass Synergie-Effekte entstehen konnten. Die Verzahnung von universitärer und außeruniversitärer Forschung ist ein Erfolgsgeheimnis des Weinberg Campus’. Beispiel ist die Firma enspring, die in Mitteldeutschland gemeinsam mit dem Interdisziplinären Zentrum für Materialwissenschaften die Basis für ein Kompetenzzentrum zur Festkörper-Batterieforschung bildet. Bei der Ausgründung war die Nähe zur MLU ein entscheidender Faktor. Artikel lesen

Das "Embalance"-Team (von rechts): Dirk Bellstädt, Andre Dusin, Christian Kuhnt und Karsten Schwarz im Gespräch mit Mentor Andreas Lau und Gründungsberater Moritz Bradler
© Annekatrin Lacroix
09.11.2017 in Wissenschaft, Wissenstransfer

Gegen Gleichgewichtsstörungen: Gründerstipendium für Uni-Absolventen

Spielerische Physiotherapie: Ein Team aus halleschen Informatikern und Wirtschaftsinformatikern will ein elektronisches System zur Therapie von krankheits- und altersbedingten Gleichgewichtsstörungen entwickeln. Damit aus der Idee ein vermarktungsfähiges Produkt und eine Firma entstehen können, erhalten drei Uni-Absolventen für zwölf Monate ein EXIST-Gründerstipendium von knapp 139.000 Euro. Artikel lesen

Karsten Helbig zeigt, wie sein Anzug die Bewegungen auf den Computer überträgt.
© Maike Glöckner
24.04.2017 in Wissenstransfer, Wissenschaft

Viel Raum für neue Ideen aus der Medien- und Ernährungsbranche

Die Arbeit des neuen Ideen-Inkubators Scidea der Uni Halle nimmt Fahrt auf: Am vergangenen Freitag präsentierten der Gründerservice und beteiligte Wissenschaftler der Uni erstmals das neue Angebot. Mit Hilfe einer Förderung von 1,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) richtet der Gründerservice unter anderem ein Labor für neue Lebensmittelprototypen und eine Medien-Werkstatt für Virtual und Augmented Reality ein. Bereits zum Kick-off-Meeting gab es einiges zu sehen. Artikel lesen

Von links: Chung Nguyen, Ralf Peters, Martin Apler und Jens Präkelt im Gespräch
© Michael Deutsch
07.02.2017 in Wissenstransfer, Wissenschaft

Mentor hilft Profi-Zockern

Noch bevor Jungunternehmer ihre eigene Firma gründen können, sind einige Hürden zu nehmen, zum Beispiel das Antragsprozedere für eine Gründerförderung. Doch auch in fachlichen Belangen brauchen die Gründer Unterstützung. Das neue Mentorenprogramm des Gründerservice der Uni Halle vermittelt deshalb erfahrene Unternehmer und Wissenschaftler, die den Firmenchefs von morgen unter die Arme greifen. Einer von ihnen ist Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Ralf Peters. Er hilft App-Entwicklern, die zocken wollen. Artikel lesen

24.01.2017 in Wissenstransfer, Wissenschaft

Transferpreise 2016: Projekte zu Gentherapie, Katastrophenhilfe und Sensorik ausgezeichnet

Noch vor dem abendlichen Neujahrsempfang wurde am 20. Januar der mit insgesamt 2.500 Euro dotierte Transferpreis 2016 der Universität Halle, der Stadt Halle (Saale) und der Stadtwerke Halle GmbH (SWH) vergeben. Die Preisträger sind Wissenschaftler der Uni und ein Kooperationspartner aus der Wirtschaft, die sich neben ihrer Tätigkeit in Forschung und Lehre auch um die Anwendung der erforschten Erkenntnisse, also um den Wissens- und Technologietransfer, verdient gemacht haben. Artikel lesen

Brainstorming am Weinberg-Campus: Jonas Kühl (Mitte) beim Workshop mit den Schülern
© Maike Glöckner
23.09.2016 in Varia

40 Erasmus-Schüler zu Gast beim Gründerservice

Ideen finden und umsetzen kann jeder! – und so empfing der Gründerservice der Universität Halle diese Woche 40 Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa im Rahmen des Erasmus-Plus-Projekts. In internationalen Teams entwickelten die 14- bis 17-Jährigen mit Hilfe von Kreativitätsmethoden Ideen für die Kleidung der Zukunft. Das hallesche Gymnasium Südstadt ist als deutsche Partnerschule an dem Austauschprojekt beteiligt. Artikel lesen

Die vier jungen Männer von Sengi IT wollen das Internet revolutionieren.
© Andreas Stedtler
23.08.2016 in Wissenstransfer, Wissenschaft

Anonyme Datenverschlüsselung: Sengi IT will "Big Brother" stoppen

Sie wollen das Internet revolutionieren, Nutzern die Kontrolle über ihre Daten im Netz zurückgeben und Kommunikation noch sicherer machen. Vier junge Männer aus Halle und Magdeburg haben deshalb mit Hilfe des Gründerservice der Uni Halle das Unternehmen Sengi IT gegründet. Heute startet ihre Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform indiegogo.com, mit der sie Geld für die Umsetzung ihrer Idee sammeln wollen. Artikel lesen