Weltmeisterschaft in Frankreich: Jura-Studierende aus Halle beliebtestes Team

15.05.2012 von Corinna Bertz in Studium und Lehre, Varia, Campus
Drei Jura-Studierende der Martin-Luther-Universität kämpften vom 6. bis zum 13. Mai im französischen Montpellier gegen die weltbesten studentischen Teams im Welthandelsrecht. Lisa Wendrich, Anaїs Böhmer und Vinzenz Sacher, alle im vierten Semester, traten im Finale des studentischen Wettbewerbs "ELSA Moot Court Competition" vor Experten in simulierten internationalen Gerichtsverfahren (Moot Courts) an.
Vinzenz Sacher, Lisa Wendrich und Anais Böhmer bei der Weltmeisterschaft der Studenten im Welthandelsrecht.
Vinzenz Sacher, Lisa Wendrich und Anais Böhmer bei der Weltmeisterschaft der Studenten im Welthandelsrecht. (Foto: privat)

Die drei Hallenser schafften den Einzug ins Viertelfinale und ließen unter anderem Teams aus Genf und London hinter sich. Sie wurden zudem als beliebteste Mannschaft des Wettbewerbes ausgezeichnet ("Spirit of ELSA Award"). Die MLU-Studenten wurden von Professor Christian Tietje betreut und kämpften in der Vorrunde unter anderem gegen Universitäten aus Bogota (Kolumbien) und Harvard (USA). Ihre Gegner waren ausschließlich bereits vollständig ausgebildete Master-Studierende des Welthandelsrechts. In einem nervenaufreibenden Viertelfinale mussten sie sich schließlich gegen ein Team aus Indien knapp geschlagen geben. Damit belegten sie den weltweit fünften Platz im Wettbewerb.

„Natürlich wären wir gerne im Halbfinale gewesen. Aber auch so sind wir unglaublich stolz auf unser Team“, sagt Coach Valerie Davis. Denn mit dem "Spirit of ELSA Award" wurden Lisa Wendrich, Anaїs Böhmer und Vinzenz Sacher dafür ausgezeichnet, durch Fair Play und Sympathie den studentischen Geist des Wettbewerbs nachhaltig befördert zu haben. Anaїs Böhmer erhielt zudem den Preis für das drittbeste Plädoyer der Vorrunde. Die anderen drei der vier vordersten Plätze gingen an Studierende aus Harvard. „Das zeigt klar, dass Halle als beste juristische Fakultät in Deutschland und Harvard nicht weit auseinander liegen", sagt Professor Christian Tietje. (kurz notiert von: Corinna Bertz)

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