Wer sich für einen umweltaffinen Beruf entscheidet, vielleicht gar Agrarwissenschaft studieren will, für den wird Wulf Diepenbrocks Buch „Nachwachsende Rohstoffe“ unverzichtbar sein. In dem Fachbuch geht es um ein modernes Schlüsselkonzept in Umwelt und Landwirtschaft. Der Autor wirkte fast zwei Jahrzehnte lang als Professor für Speziellen Pflanzenbau an der MLU. Margarete Wein hat die Publikation für das Unimagazin rezensiert. Read more
Ein dünner Band aus einem kleinen mitteldeutschen Verlag, ein Sachbuch – nach drei Wochen ist es ausverkauft! Das ist in diesem Fall ein Indiz für die Brisanz des spät erst aufgegriffenen Themas. In "Disziplinierung durch Medizin" haben sich Florian Steger und Maximilian Schochow mit einem dunklen Kapitel hallescher Medizingeschichte auseinandergesetzt. Margarete Wein hat das Buch für die Literaturfabrik rezensiert. Read more

Halle-Neustadt feierte 2014 seinen 50. Geburtstag. Diesem gewichtigen Ereignis der neueren Stadtgeschichte widmet sich das Buch „50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt” mit 125 Beiträgen von 47 Autoren. Der Sozialwissenschaftler und Direktor des Instituts für Hochschulforschung an der MLU Peer Pasternack hat ein Autorenteam mit breitem Fächerspektrum versammelt, um dem vielschichtigen Wesen dieses Kommunalkonstrukts auf den Grund zu gehen. Margarete Wein hat den Band für die „Literaturfabrik Universität” rezensiert. Read more
Einen speziellen Blick auf Venedig wirft Romanistik-Professor Robert Fajen in seinem Buch „Die Verwandlung der Stadt“. Er widmet sich dem Venedig der zeitgenössischen venezianischen Literaten und Künstler in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Publikation richtet sich nicht nur Spezialisten, sondern auch an interessierte Laien. Eine Rezension: Dass die Lagunenstadt oder die Serenissima, die Read more
Vor Jahren schon stieß die hallesche Schriftstellerin Simone Trieder auf dass besondere Schicksal von Krystyna Wituska, und es ließ sie nicht mehr los. Die polnische Widerstandskämpferin wurde vor 70 Jahren im Zuchthaus Halle hingerichtet, ihr Leichnam in das Anatomische Institut der Universität überführt. Gemeinsam mit dem Historiker Lars Skowronski recherchierte Trieder die Biografien von Wituskaund den Insassinnen von „Zelle Nr. 18“ im Frauentrakt der Haftanstalt Berlin-Moabit. Margarete Wein über ein bewegendes, zugleich trauriges und zuversichtliches Buch. Read more
Zu den ersten von 21 geplanten Bänden der Neuen Fischer Weltgeschichte (NFWG) gehört auch „Zentralasien“ von Prof. Dr. Jürgen Paul, Islamwissenschaftler an der MLU. Hier agieren Nomaden, Ackerbauern, Steppenkrieger und Seidenhändler verschiedener Herkunft, Rasse und Religion; legendäre Reiche und Staaten entstehen und vergehen; Khane, Kaiser, Kolonialisten und Sowjetfunktionäre steigen auf und fallen. Margarete Wein hat den Band für die "Literaturfabrik" rezensiert. Read more
Elf Experten der Bereiche Erziehungswissenschaften, Historische Bildungsforschung, Sozialpädagogik, Soziologie und Deutschdidaktik analysieren verschiedene spezielle Aspekte der Erziehung (und Bildung). Sie lehren und forschen in Deutschland, Italien und der Schweiz. Aus Halle sind Reinhard Hörster, Eva-Maria Kohl und Dayana Lau an dem Band der Reihe "Beiträge zur Historischen Bildungsforschung" beteiligt. Für "scientia halensis" hat Margarete Wein das Buch rezensiert. Read more

A 5506 – „dem es gelungen ist, im Flüstern zu schreien!“. So charakterisiert Oberrabbiner Dr. Riccardo di Segni den Ritter des Großen Kreuzes Piero Terracina, der 1943 nach Auschwitz verschleppt wurde. Die Geschichte des Auschwitz-Überlebenden ist unter dem Titel „Warum Piero Terracina sein Schweigen brach“ als Buch erschienen. Es entstand mit Unterstützung des Forschungsschwerpunktes „Gesellschaft und Kultur in Bewegung“ und des Lehrstuhls für jüdische Studien an der MLU sowie der Kulturstiftung Erlangen. Eine Rezension von Dr. Margarete Wein. Read more

War der erste Band der Wittenberg-Forschungen (erschienen 2011) „Universität und Stadt“ den prägenden Veränderungen zwischen 1486 und 1547, also vom Regierungsantritt Friedrichs des Weisen bis zum Ende der ernestinischen Herrschaft gewidmet, liegt der Fokus diesmal – in zwei Teilen: Text- und Bildband – auf dem Verhältnis zwischen der Stadt und ihren Bewohnern. Rezension zum Buch "Das ernestinische Wittenberg: Stadt und Bewohner", verfasst von Margarete Wein. Read more