DAAD bewilligt erneut Geld für Austausch-Programm

05.03.2019 von Katrin Löwe in Campus, Internationales
Der seit mehr als zehn Jahren existierende China-Austausch des Instituts für Wirtschaftsrecht der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erhält auch in den kommenden Jahren eine hochrangige Förderung. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bewilligte für den Zeitraum bis 2023 nun mehr als 600.000 Euro.
Rektor Christian Tietje (vorn, 5.v.l.) im November 2018 mit Austauschstudenden beim Besuch in Chongqing.
Rektor Christian Tietje (vorn, 5.v.l.) im November 2018 mit Austauschstudenden beim Besuch in Chongqing. (Foto: He Ming)

In den vergangenen zehn Jahren haben bereits 295 Studierende sowie Dozentinnen und Dozenten an dem Austausch zwischen der Uni Halle und der Southwest University of Political Science and Law (SWUPL) in Chongqing, China, teilgenommen. Aktuell kommen jährlich 17 Studierende aus der chinesischen 32-Millionen-Einwohner-Metropole im Sommersemester nach Halle, im Wintersemester studieren dann ebenfalls 17 junge Männer und Frauen aus den Bereichen Wirtschaftsrecht, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft der MLU in China. Die Studierenden belegen bei ihren jeweils fünf Monate andauernden Besuchen an der Partneruni Fächer im Bereich Wirtschaftsrecht, Wirtschaft und Politik sowie Sprachkurse und Einführungskurse zu Kultur und Recht des Gastlandes.

Mit einem „Memorandum of Understanding“ hatte die MLU erst im Oktober 2018 die weitere Kooperation mit der chinesischen Uni bis 2023 besiegelt, im November war MLU-Rektor Prof. Dr. Christian Tietje zu einer Festveranstaltung in Chongqing zu Gast. Dank der vor wenigen Tagen eingegangenen Bewilligung des DAAD über das ISAP-Programm (Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften) kann die Förderung nun sogar verstärkt werden. Aufgrund der großen Nachfrage war die Zahl der teilnehmenden Studierenden Ende 2015 von 15 auf 17 im Jahr erhöht worden – allerdings konnten nur 15 davon ein Vollstipendium für das Austauschsemester erhalten. Mit dem Start der neuen Förderperiode im August sind Stipendien für alle 17 Studierenden möglich. Zusätzlich nehmen jährlich auch jeweils zwei Dozentinnen und Dozenten aus den beiden Universitäten an dem Austausch teil. Gefördert wird das erfolgreiche Projekt bereits seit 2011 über das ISAP-Programm des DAAD.

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