Sommerferien mit Seeungeheuern und Saaleaffen

27.07.2011 von Corinna Bertz in Studium und Lehre, Campus
Aufregende zwei Wochen liegen hinter ihnen: 27 Kinder mit studierenden oder an der Martin-Luther-Universität arbeitenden Eltern nahmen in diesem Sommer am Ferienangebot der Hochschule teil. Das Programm führte die Mädchen und Jungen quer durch Halle. Vom 11. bis zum 22. Juli waren sie jeden Tag an der Universität und an außeruniversitären Einrichtungen unterwegs.
Spielspaß während der Ferienwochen
Spielspaß während der Ferienwochen
Spielspaß während der Ferienwochen
Spielspaß während der Ferienwochen

Die Bilanz fiel am letzten Tag ganz unterschiedlich, aber immer positiv aus: „Wir haben Wassermonster gebastelt, die waren am besten“, erzählt Loreley Graupner, eine der Jüngsten. „Die Älteren waren noch mehr vom Experimentieren am Institut für Chemie begeistert“, sagt Betreuerin Anca Leuthold-Wergin. Und auch die Eltern, die jeden Abend von den Abenteuern ihrer Sprösslinge erfuhren, waren angetan: „Mein Sohn war das erste Mal dabei und ihm hat es sehr gut gefallen. Es war ein sehr interessantes Programm, alles war bestens organisiert, die Betreuung war hervorragend“, bedankte sich Anke Bielig bei den Organisatoren im Familienbüro.

Bis zu vier pädagogisch ausgebildete Betreuerinnen nahmen die Vier- bis 14-Jährigen jeden Morgen ab acht Uhr am Uniplatz in Empfang und begleiteten sie bis 17 Uhr. Über den Tagesablauf waren die Eltern genaustens informiert. Erstmals wurden zwei Ferienwochen angeboten, in der ersten Woche aufgeteilt in zwei verschiedene Altersgruppen. Zum ersten Mal begann auch jeder Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück in der Mensa „Burse zur Tulpe“. Im Anschluss ging es jeden Tag woanders hin: Zum Seeungeheuer basteln ins Krokoseum in den Franckeschen Stiftungen, zu den Saaleaffen ins Salinemuseum, zum Malen in den Kunstverein Talstraße oder zum Hefebrötchenbacken auf das Stiftsgut Stichelsdorf:

Die Vielfalt des Programms kam auch durch die Uni-Institute und einzelne Uni-Mitarbeiter zustande, die sich der Ferienwoche mit einem Programmpunkt beteiligten. „Das Archäologiemuseum im Robertinum und das Institut für Chemie hatten uns zum Beispiel eingeladen. Professor Michael Gebauer war mit den Kindern im Gewächshaus unterwegs und auch das Unisportzentrum hat uns mit seinen Angeboten sehr unterstützt“, erzählt die Organisatorin und Leiterin des MLU-Familienbüros, Dr. Anke Habich.

Text: Corinna Bertz, Fotos: Anca Leuthold-Wergin, Margarete Schattschneider, Corinna Bertz Institute und Mitarbeiter die einen Programmpunkt für die nächste Herbstferienwoche im Oktober besteuern wollen, können sich gern bei Anke Habich melden. Die Betreuung wird durch die Universität gewährleistet, das Familienbüro kommt auch für entstehende Unkosten auf.

Weitere Informationen:

Familienbüro

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