Nach dem Zukunftstag: 160 Schüler wissen mehr

27.03.2014 von Corinna Bertz in Varia
Wie arbeitet ein Archivar? Was lernt man als Student der Indologie? Welche Ausbildungsberufe gibt es an der Universität? Mehr als 160 Mädchen und Jungen der sechsten bis zehnten Klassen konnten heute an der Martin-Luther-Universität Studienangebote und Berufsfelder kennen lernen und praktisch ausprobieren. Neun Institute und Einrichtungen der MLU informierten über verschiedene Studienrichtungen und Berufsfelder.
Nicht nur für Mädchen: Am Zukunftstag konnten Schüler an der MLU u.a. verschiedene Gesundheitsfachberufe kennen lernen.
Nicht nur für Mädchen: Am Zukunftstag konnten Schüler an der MLU u.a. verschiedene Gesundheitsfachberufe kennen lernen. (Foto: Corinna Bertz)

Medizinisches Besteck, Mikroskope und Massagematten sind eher selten im Löwengebäude zu finden. Für den Zukunftstag machten die Mitarbeiter des Ausbildungszentrums für Gesundheitsfachberufe eine Ausnahme. „Viele Schüler kennen im Gesundheitswesen nur den Beruf der Krankenschwester. Wir wollen ihnen heute zeigen, wie viele verschiedene Therapie-, Pflege und Assistenzberufe es gibt und wie sie konkret aussehen“, so Kathrin Stransky vom Ausbildungszentrum.

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Erstmals hatte sich die Universitätsmedizin Halle mit zwei Angeboten beteiligt. Am Simulationszentrum im Dorothea-Erxleben-Lernzentrum konnten die Mädchen und Jungen die Arbeit von Ärzten näher kennenlernen, Notfälle trainieren und Narkosen simulieren.

Wer wollte, konnte aber auch in historischen Akten des Universitätsarchivs blättern, das Robertinum besichtigen, indische Fabeln kennen lernen und natürlich das Mensaessen testen. Die Studienbotschafter der MLU gaben zudem Auskunft darüber, wie ein Studium abläuft und wie eine Universität aufgebaut ist.

Schüler, die sich für naturwissenschaftliche Themen interessierten, konnten derweil am Weinberg-Campus im Schülerlabor experimentieren, das Julius-Kühn-Versuchsfeld erkunden oder im PC-Pool programmieren. Lehrende aus der Biologie, Informatik, Chemie und Physik beantworteten die Fragen der Schüler.

„Die Teilnehmerzahl ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegen. Die Schüler kamen nicht nur aus Halle, sondern sogar aus Merseburg, Zeitz und Wettin“, sagt Koordinatorin Annika Seidel-Jähnig. „Besonders freuen wir uns aber auch darüber, dass sich mit jedem Jahr mehr Institute und Uni-Einrichtungen am Zukunftstag beteiligen.“ Neu dabei waren 2014 u.a. die „Interkulturellen Europa- und Amerikastudien“, das Universitätsarchiv und das Zentrum für Lehrerbildung. Corinna Bertz

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