Ein Rückblick auf den Tag der Lehre

12.12.2013 von Corinna Bertz in Studium und Lehre, Campus
Es ist der Tag nach dem "Tag der Lehre" an der Martin-Luther-Universität. Wie es gelaufen ist, berichten einige Teilnehmer an dieser Stelle:

tagderlehre_cb 003„Ich habe mir den Vortrag zum motivierten Studieren angehört. Er war eher allgemein gehalten, aber der psychologisch-wissenschaftliche Teil war sehr spannend. Generell finde ich, man muss gute Lehre ebenso honorieren wie gute Forschung und der Tag der Lehre ist da ein wichtiger Schritt. Ich war bei der Veranstaltung „Motiviert Studieren“ und auch da gilt ja: Alles macht man gern, wenn es gut vermittelt wird. Denn auch wenn die Forschung mehr Drittmittel einwirbt, ist gute Lehre langfristig doch genauso wichtig, weil man damit in die Forscher von morgen investiert.“- Ronja Schlemme, Studentin tagderlehre_cb 004„Ich habe den Workshop zum Sinn und Unsinn von e-Vorlesungen besucht, um mir Anregungen zu holen. Ich habe eine meiner Veranstaltungen auch schon aufzeichnen lassen und habe mich durch den Workshop bestärkt gefüllt in dem, was ich machen möchte. Inverted Teaching zum Beispiel, um in der Präsenzlehre mehr Platz für Diskussionen zu schaffen. Generell sind neue Methoden in der Lehre wichtig, um Studierende begeistern zu können. Ich freue mich über die Unterstützung, die das LLZ an dieser Stelle bietet.

Entsetzt war ich darüber, dass nur wenige Lehrende an diesem Workshop teilgenommen haben. Das Interesse an neuen Lehrmethoden scheint eher gering zu sein und das ist bedauerlich. Sicherlich hing das auch mit der gleichzeitig laufenden Senatssitzung zusammen. Die dort angekündigten Mittelkürzungen laufen dem Tag der Lehre und seinen Zielen natürlich zuwider.“ - Dr. Ute Pietruschka, Lehrende am Institut für Orientalistik

„Ich bin gerade im Seminar über Möglichkeiten einer heterogenitätssensiblen Seminargestaltung gewesen. Die Referentin hat erstmal ein Problembewusstsein für diese Heterogenität geschaffen, die natürlich in jedem Seminar besteht. Wie man das als Lehrender berücksichtigen und seine Seminare dahingehend besser gestalten kann, ist gleich Thema im zweiten Teil.“ - Katharina Hirsch, Lehrende an der Medizinischen Fakultät

Christoph Korb und Katharina Hirsch
Christoph Korb und Katharina Hirsch

„Ich bin auch im Seminar zur Heterogenitätssensiblen Seminargestaltung. Auf jeden Fall ist man jetzt sehr gut für die Thematik sensibilisiert – dafür, dass das Alter, die Lebensphase, der gesamte Hintergrund der Seminarteilnehmer, auch in der Lehre berücksichtigt werden muss. In den hochschuldidaktischen Wochen habe ich außerdem noch zwei Workshops in Magdeburg besucht. Da ging es unter anderem darum, wie man die Studierenden aktivieren kann – also Monolge im Seminar vermeidet und zum mitdiskutieren anregt. Das war eine sinnvolle Sache.“ - Christoph Korb, Lehrender am Institut für Soziologie

„Ich fand es gut, dass es auch Angebote für Studenten gab. Ich war beim Vortrag zum motivierten Studieren. Ich stehe zwar schon kurz vorm Studienabschluss, aber das Thema ist ja für die Berufswahl auch interessant. Ich studiere Lehramt. Wir sollen ja lernen, gut zu lehren. Darum ist es wichtig, dass auch die Dozenten gut lehren können. Bei manchen Dozenten merkt man schon, dass ein Weiterbildung zur Lehre nicht schaden könnte.“ – Lydia Preiß, Lehramtsstudentin

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