Auf ein Neues

10.10.2014 von Corinna Bertz in Studium und Lehre, Campus
Schlendern, schnuppern, informieren: Mit Musik, Bühnenprogramm und Infoständen bot die Immatrikulationsfeier Erstsemestern am Donnerstag, 9. Oktober, einen Einblick in die vielfältigen Angebote von Uni und Stadt. Beim Ersti-Talk versprach Rektor Prof. Dr. Udo Sträter zudem sichere Studienplätze für alle und Expansion trotz Sparzwang.
Nicht nur auf dem Uniplatz - konnte man die Studienanfänger der MLU an ihren Welcome Bags erkennen.
Nicht nur auf dem Uniplatz - konnte man die Studienanfänger der MLU an ihren Welcome Bags erkennen. (Foto: Markus Scholz)

Hektisches Gewusel auf dem Uniplatz. Organisationen und Unternehmen preisen ihre Dienste und Waren an. Ein Quieken tönt durch das Stimmgewirr. Dann ein Lachen. Grimassen vor dem Fotoautomat. Die Band byebye singt in locker-lässigem Spiel, man solle sich von der Neugier treiben lassen. Katharina Schorcht hat genau das getan.

Eindrücke von der Imma-Woche (Fotos: Markus Scholz)

Bepackt mit Flyern, Ersti-Tasche, Willkommens-Präsenten und Broschüren stiefelt sie seit knapp zweieinhalb Stunden über den Uniplatz. Sie komme aus Stuttgart, wolle hier Kontakte knüpfen, die Uni kennenlernen – und natürlich abstauben, was geht. Sie lacht, dann stapft sie weiter, eine Bekanntschaft umarmen. Katharina ist eine von Hunderten Erstsemestern, die sich auf der Immatrikulationsfeier tummeln, begleitet von Musik und Bühnenprogramm. Die Stimmung ist entspannt, die Studierenden neugierig und wissenshungrig.

Fünf Hallenser standen den beiden MOderatoren beim Ersti-Talk Rede und Antwort.
Fünf Hallenser standen den beiden MOderatoren beim Ersti-Talk Rede und Antwort.
(Foto: Markus Scholz)

Höhepunkt der Festivität ist der zum zweiten Mal stattfindende Ersti-Talk. Studierende, Stadt und Universität sollen hier in unmittelbaren Austausch treten. Die Moderation übernehmen die Wiebke Binder und Raimund Fichtenberge, bekannt als Moderatoren von MDR Sputnik. Ihr erster Gast: Udo Sträter, Rektor der Martin-Luther-Universität. Eine Leipziger Band schmettert ein Rockfragment zu seinem Auftritt, passend zur Ansage des Rektors. „Halle ist eine starke Uni, die trotz Einsparungen weiter expandiert.“

Nach und nach füllt sich sodann die Gesprächsrunde. Bürgermeister Egbert Geier, Theatermacher Tom Wolter, Studierendenrat-Sprecher Sebastian Rhein und Studienbotschafter für Internationales Christoph Hermsdorf sind mit von der Partie. Ein jeder stellt seine Arbeit vor, informiert und bewirbt. Auch während der anschließenden Fragerunde stehen vor allem Fragen nach Freizeitangebote, Nachtleben und Organisation auf der Agenda. Erst kurz vor Ende erkundigt sich eine Erstsemesterin nach der derzeitigen Spardebatte.

Sie sei gerade in die Stadt gezogen – und lese prompt von drohenden Schließungen. Ob sie sich da Sorgen um ihren Studienplatz machen müsse? Sträter winkt ab. Jeder Studierende, der ein Studium in Halle beginnt, habe das Recht, dieses wie vorgesehen zuende zu bringen. In Halle. „Und war da etwas anderes behauptet, der hat keine Ahnung.“ Seine Worte sitzen, das Publikum applaudiert heftig und schaut zufrieden. Julius Heinrichs

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